Veranstaltung: 13.02, Berlin

„Sie wollten den totalen Krieg haben. Wir haben ihnen gegeben worum sie gebettelt haben.“
– Sir Air Chiefmarschall Arthur Harris

Die Bombardierung Dresdens, vom 13. Februar 1945, hat eine Schlüsselposition innerhalb der Geschichte des deutschen Postnazismus inne. Von Ulrike Meinhoff bis NPD-Kadern bot sie immer wieder Möglichkeit zur deutschen Geschichtsverfälschung. Die Gleichsetzung von britischen und amerikanischen Bombern, mit den deutschen Vernichtungsfeldzügen (oder gar der Shoah), verwischte stets die Grenze zwischen Tätern und Opfern.

Eine Unterscheidung, deren Aufrechterhaltung es überhaupt erst möglich macht, den Nationalsozialismus in seiner vollen Tragweite zu erkennen, denn in „dem Dresden, das Harris bombardierte, gab es eine Klassen mehr, sondern die Volksgemeinschaft, damit eine grandiose Lüge, die die Nazis praktisch wahr gemacht hatten. Der Nazifaschismus war die Transformation einer wie immer konfliktuellen, tendenziell antagonistischen Klassengesellschaft in das geschlossene Mordkollektiv.“ (Joachim Bruhn)

Die britischen Bombardements deutscher Städte sind die Minimalbedingungen der sozialen Revolution in Deutschland. Ohne eine militärischer Zerschlagung der Volksgemeinschaft, die ihre Klassenlosigkeit im industriellen und kollektiven Mord an den europäischen Juden verwirklichte, ist jede Rede von kommunistischer Kritik an Staat und Kapital blanker Hohn.

Es waren unter anderem die Erkenntnisse der Fight-For-Freedom-Gruppe, die – in ihrer Zusammenarbeit mit Lord Vansittart – das theoretische Bewusstsein dieser britischen Praxis schuf, ihnen möchten wir mit einem kurzen Vortrag und der Lesung einiger ihrer Texte an diesem Abend danken. Wir laden deshalb Kommunisten und andere Antideutsche recht herzlich ins Zentrale Gin Kombinat nach Friedrichshain ein, um mit diversen Gin Spezialitäten unser Glas zu erheben.

(For any further information: mail to redaktion[at]antideutsch[dot]org)

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