Infantile Agitation VIII

„Die Parole Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (französisch Liberté, Égalité, Fraternité) ist der Wahlspruch der heutigen Französischen Republik und der Republik Haiti. Er fußt auf den Losungen der Französischen Revolution 1789“. So steht es im deutschen Wikipedia, so wird es in der Schule gelehrt (auch wenn der praktische Beitrag zur Aufklärung, den die Sklaven auf Haiti leisteten, nie richtig gewürdigt wird) und es ist das Motto für den idealen bürgerlichen Staat. Aus diesem Grundgedanken wurde die Gesetzgebung dieser beiden Länder verfasst. Alle Bürger in einem Staat sollen frei sein Verträge abzuschließen, gleich sein vor dem Gesetz und in ihrer Wahl. Zudem sollen sie Brüder sein, also solidarisch.

Die deutsche Linke ist in ihrer unnachahmlichen Art offensichtlich zu einem anderen Ergebnis gekommen, was das Recht des Bürgers auf eine freie Wahl betrifft. Ähnlich wie die amerikanischen Studenten, die nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten randalierten und durch den Ruf „Not my president“ ihre Ablehnung für eine demokratisch getroffene Entscheidung zum Ausdruck brachten, bringt man sich in Stellung. Die „Überarbeitung“ des Mottos der zwei Revolutionen, die im eigenen Land bekämpft wurden, müssen jetzt herhalten für ein zutiefst deutsches Possenspiel. Es scheint, als sei die AFD für die Aufklärung die gefährlichste Gruppierung.

Nichts vermag die Linke in Deutschland von ihrem Weg abbringen. Es mögen „Null-Stunden-Verträge“ durch den Bundestag ermöglicht werden oder Islamisten morden sich durch Europa, das kümmert sie nicht. Kurshalten heißt die Devise. Deshalb gibt es diese Woche:

Links und aufgeklärt

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